Dia-Installation "Dark Room!" von Simon Bolivar


Dia-Installation "Dark Room" von Simon Bolivar


Dia-Installation "Dark Room" von Simon Bolivar


Videoinstallation "Cruising" von Simon Bolivar

Jorge Jeffersson präsentiert:

Simon Bolivar


5. – 7. 2. 99 Zürich: Dark Room

Dies war der Titel des Ausstellungsprojekts in der Sevhalle, Zürich, in einer Multimediaproduktion mit Performance, Video, Installationen und Dias.

„Der Heizungraum in der Sevhalle soll vom 5. Bis 7. Juni 1999 als „Cruising Area“ (Dark Room) benutzt werden.“

Im Heizungraum installierte Simon Bolivar die Dias der Serie „Do ìt yourself“, Dia- und Fotoprojekt Werdinsel, Zürich, das Video „Cruising“ .

„Das Leben ist für mich eine Reise der Seele durch verschiedene Räume. Wir identifizieren uns auf dieser Reise unnötigerweise mit den Objekten, die uns umgeben und mit den Orten in denen wir uns aufhalten. Durch das Festhalten an den Objekten und durch die Identifikation mit dem Ego werden wir zu hedonistischen, egozentrischen Wesen“, sagt Simon.

Explizite sexuelle Handlungen in öffentlichen Anlagen haben schon eine lange Tradition. Im letzten Jahrhundert erhielten Pissoirhäuschen und Parkanlagen eine neue Bedeutung. Sie wurden in der Nacht zum Treffpunkt von Menschen, die Sex
suchten und austauschten. In den letzten 30 Jahren wurden diese Orte von der homosexuellen Gemeinschaft beinahe schon institutionalisiert, so dass sie in den internationalen Reiseführern eine eigene Rubrik erhalten, wo noch zusätzliche Einzelheiten sowie die Risiken von Übergriffen durch Polizei oder durch Schwulendrescher vermerkt sind. Die Liberalisierung der Sexualität hat auch ein neues Phänomen hervorgebracht: die Schaffung von öffentlichem Raum, der auf die Bedürfnisse von der homosexuellen Gemeinschaft zugeschnitten ist. Es handelt sich dabei um Begegnungsorte, wie Gay-Strände, Bars mit Darkroom, Saunas, etc.
„Bei näherer Betrachtung wird das Fremde zum Vertrauten und die Geschichte wird ersichtlich. Der Künstler in der Rolle des Erzählers fragt nach der Realität dieser Begegnungsorte.“


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